Ein Leben für Heimkinder Drucken E-Mail

 

Hungernden

hilft  man  nicht,   indem  man  ein  bißchen  Geld  gibt.
Man   hilft   Ihnen,    indem   man   ihnen  Schulen  gibt
wo man ihnen zeigt, wie sie Brot selber machen können.

 

 

Kindern aus dem Kinderheim

hilft man nicht, wenn man ihnen billige Handys und haufenweise Kleider aus EBAY kauft.

Man hilft Heimkindern, indem man ihnen ein Zuhause gibt.

Ich habe vier, damals netten, kleinen Kindern eine ganze Familie geschenkt. Um das zu erreichen habe ich meine erste Lebensversicherung eingesetzt.

Ich musste das nicht tun.

Ich hätte auch etwas anderes finden können. Ich war jung, ungebunden und hatte einen sehr guten Job.

Vor allem schenkte ich ihnen damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Denn Mutter und Kinder standen vor der Zwangs-Abschiebung in ein nicht demokratisches Land, ohne soziale Hilfen. Die Kinder wären verloren gewesen, weil sie kein Wort der Landessprache sprechen konnten.

Ich schenkte ihnen ein riesiges Haus mit großem Garten, und jedes der Kinder konnte sein eigenes Zimmer haben. Ich schenkte ihnen eine Menge Spass, denn wir konnten im Jahr, außer Ostern, Nikolaus, Weihnachten und Silvester, noch 10 Geburtstage feiern.

Und als die Jahrtausendwende kam, wollte ich dieser Familie und diesen Kindern etwas ganz Besonderes schenken. Einen Urlaub über Silvester unter Palmen am Strand. Dafür habe ich meinen geliebten Oldtimer verkauft, denn dieser Urlaub hat ca.16.000,- DM gekostet.

Doch als die Mädchen größer wurden, wussten sie davon nichts mehr.

Zum Neuen Jahr 2014 habe ich

folgende SMS erhalten.


"Du bist so erbärmlich !
 Schon immer gewesen und
 wirst es scheinbar immer sein"

Vor 20 Jahren habe ich mein Leben für 4 Heimkinder gegeben. Ich habe das alles, und natürlich noch viel mehr, sehr gerne getan, denn was sie nicht wissen, da ihnen die Erfahrung fehlt.


Ich habe ihnen mein Herz geschenkt.